X. Zeitreise im Park von Schloß Fasanerie

Dieses Jahr war ein besonderes Jahr, es jährte sich zum X. male die Zeitreise ins 18. Jahrhundert. Die teilnehmenden Gruppen, militärische wie auch zivile, kamen aus ganz Europa.

Bei üblichem "Fuldaer Wetter" reisten die Lumières zum Teil schon am Donnerstag an. Wobei sie mit einigen Unbilden zu kämpfen hatten. Zum Teil kam es auf den Wegen zu Behinderungen, da so manche Kutscher sich überschätzten und in den Graben fuhren. 

Am Donnerstagabend wurden die Anreisenden von heftigem Regen empfangen. Was in der Folge zu durchweichtem Schuhwerk führte.

Freitags war für die Lumières ein Bankett geplant. Dank des großen Eifers des "Personals" wurde dieses zu einem Höhepunkt der Veranstaltung. Während des Banketts wurde auf eine Trennung der Stände wohlweislich verzichtet, was jedoch dem feierlichen   Rahmen keinen Abbruch tat, im Gegenteil. Wenn auch so manche sich über kleinere Details aufregen mag, so überwog die Freude am gemeinsamen Speisen und der Konversation.

Am Samstag und am Sonntag wurde den Besuchern zur Mittagsstunde die Ehre zuteil, einer historischen Modenschau beizuwohnen. Madame v. Haimhausen entführte die Besucher in die Modewelt des 18. Jahrhunderts. Áusführlich erklärte sie die Garderobe der höheren Stände. Jedoch kam es auch zu einigen frivolen Szenen während des An- und Auskleidens. Im Lager der Lumières bekamen die Besucher ein Bild vom Leben im 18. Jahrhundert, wie es zum Beispiel auf der Reise oder bei der Jagt gewesen sein könnte.                                         weiter zur 2. Seite